Fortschritt und Ordnung . Teil 4 . Warum die Ordnung zerfällt

Zum Video der Fahrt: https://youtu.be/T1scuFFFbP0

Abschließend wollen wir uns fragen, wie es seit 100 Jahren zu einem immer fortschreitenderen Zerfall jener Ordnung kommt, der wir die erhöhte geistige Leistungsfähigkeit zuerkannt haben. Ich beleuchte dazu die psychischen Gründe, die hin zu einer Ablehnung der Ordnung führen und gebe zugleich an, wodurch diese wiederum lebensweltlich, vor allem beruflich bedingt sind. Außerdem deute ich an, inwiefern die Verschiebung der wirtschaftlichen Kaufkraft vom Bürgertum hin zu einer breiteren Masse diese Schaffung von Unordnung befördert. Außerdem erinnere ich an die politischen Verschiebungen seit der Einführung des gleichen Wahlrechts, die ebenfalls in die Richtung verringerter Ordnung weisen.

4 Gedanken zu “Fortschritt und Ordnung . Teil 4 . Warum die Ordnung zerfällt

  1. Knackfrischegarantie

    Der Autist hat durch seine Errungenschaften die Langeweile in die Gesellschaft gebracht. Diese wiederum rächt sich am Autisten, indem sie die Unordnung in sein Leben bringt.

    Oft ist die Realität die beste Komödie.

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  2. Knackfrischgarantie

    Dieses Phänomen lässt mich an die uralte Lehre des Tao, oder eher noch an deren Symbol Yin und Yang denken, welche auf das Gleichgewicht in allen Dingen hindeuten sollen. Auf den hellen Tag muss die dunkle Nacht folgen, auf den warmen Sommer der kalte Winter, auf Hochkultur die Barbarei, auf Ordnung das Chaos. Es scheint die Natur auf einem schmalen Seil zu wandern, auf welchem sie die Balance zu halten sucht, indem jedes zu starke schwanken nach rechts oder links sogleich durch das entgegengesetzte Extrem korrigiert wird.

    Vielleicht ist es etwas weit hergeholt, aber wir sehen bei der Gattenwahl ja auch das Prinzip der sich anziehenden Gegensätze. Die Natur scheint also nicht nach einem Extrem zu streben, sondern zur „heiligen Mitte“ hin. Der Regressionseffekt (nicht nur in der Biologie) ist ein weiteres Phänomen, welches diese metaphysische Wahrheit beleuchtet.

    Ihr Buch (ein Mängelexemplar, dem Anschein nach jedoch makellos) staubt weiterhin in meinem kleinen Regal vor sich hin … ich denke, es wird bald die Zeit kommen, es in die Hand zu nehmen.

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  3. So alt ist der Daoismus ja nicht. Solche Zweiheitsvorstellungen gehen mindestens auf das 3.-4. Jahrtausend vor Christus zurück. Aber das ist in der Tat natürlich dieselbe Idee. Und diese werden Sie in KuI ebenfalls wiederfinden, wenn auch in einer ganz bestimmten, erweiterten Form.

    N.S.: Manchmal war ich vielleicht mit den Mängeln etwas zu penibel, aber es hat sicher irgendwo Kratzer (mindestens im Gegenlicht) oder Stöße.

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