Fortschritt und Ordnung . Teil 2 . Gentechnik . Kommunikation . Mobilität

Zum Video: https://youtu.be/FAqV9XdLGLQ

Im zweiten Teil setze ich die Betrachtungen dazu fort, ob die Prämisse abnehmenden Erfindungsgeistes überhaupt stimmt: Heute prüfen wir die Technik der Mobilität, der Kommunikation und schließlich der Gentechnik auf ihre Neuheit. Dabei geht es um Wärmekraftmaschinen, die Echtzeitkommunikation und Pflanzengenmanipulation.

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3 Gedanken zu “Fortschritt und Ordnung . Teil 2 . Gentechnik . Kommunikation . Mobilität

  1. Rico Kiel

    Der thematische Bogen spannt sich enorm weit.:

    Die Kernfrage warum technischer Fortschritt erstarrt kann mit einer massenpsychotischen Hemmung, bzw. als kollektives „Wittgenstein Dilemma“ bezeichnet werden. Derart unser physikalisches Weltbild auf völlig falschen Prämissen ruht, was Friedrich Nietzsche in seiner „Fröhlichen Wissenschaft“ schon beschrieb. Wohl gemerkt zu Nietzsches Epoche, als dem technischen Fortschritt noch alle Wege offen standen.
    Heute ist zu konstatieren das spätestens nach 1920 in eine technische Sackgasse abgebogen ward, an deren Ende wir dato wiederholt im Sinne eines Spengler-Zyklus stehen. Aus diesem technisch erstarrten „Wittgenstein Dilemma“ erwirken sich heute – wieder – alle quasireligiösen Ereignisse von „Wahndemie bis Klimademie“, an denen der theoretisierende/theologische Weltgeist schon vor dem Sturz der Antike erkrankte, wie aus Ihrem Werk ‚Kultur & Ingenium‘ herauslesbar ist.

    Zivilisationen die im determinativen Geisteszustand gefangen sind treiben technisch konstruktive Errungenschaften stetig zur Destruktivität. Erschaffen also aus schöner Kunst üble Krise. Derart bleibt wirklicher Fortschritt – jenseits von Planeten und Sternen – völlig versagt. Dergleichen sich theoretische Wissenschaften in zyklisch ‚gesellschaftlichen Sterbephasen‘ theologisch Panzern um jegliche Kritik als ‚Blasphemie‘ dogmatisch zu brandmarken.
    Dieser Zustand – der zudem alle Logik von Algebra & Alphabet zur missbrauchten Kabbalistik (bspw. Simulationen & Gendersprache) verkommen lässt, führt zwangsläufig alle technischen und/oder pharmazeutischen Wissenschaften in einen fatalen Zyklus. Wir nehmen gerade alle wiederholt daran teil.

    Warum ist das so?

    Hierbei scheint evident, daß eine unbestreitbare Umweltverschmutzung heutig technisierter Menschheit als kollektiv zwangsvollführter Ritus zu verstehen ist. Auch wenn menschliche Umweltverschmutzung lokal ins Gewicht fällt, steht sie im Vergleich zur Solar/kosmisch erwirkten Erderwärmung (bspw. Methanaustritt aus dem Erdinneren) in keinem rationalen Verhältnis.
    So erfüllen technologische Umweltsünden nur den Glaubensgrund selbst geißelnder Initiationsriten und erfuhren enormen Zuspruch seit dem fatalen Aufgang eines monotheistischen, will heißen zentralistisch monopolistischen Weltgeistes nach dem Untergang der Antike.
    Derart bilden technisch fabrizierte Umweltsünden mit Beginn der Industrialisierung im 18. Jhd. überhaupt erst das Fundament einer sich heute selbst beschuldigenden Menschheit. Der Prozess gleicht einer kultischen selbst erfüllenden Prophetie. (Max Weber, „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“)
    Als Archetypus des religiös-technisierten ‚Selbstgeißlers‘ schreitet das protestantische Christentum exemplarisch in führender Position voraus. Scheint gerade ob seiner Geisteshaltung prädestiniert zu technischen Fortschritt und Untergang.
    Dessen schizophrenes pseudodemokratisches Gebaren ein heutig „digitalisiertes Kollektiv“ einerseits als Urheber und Betreiber des Status Quo lobt, sowie andererseits sich selbst als schärfsten Kritiker und Hintertreiber geißelt.
    Derart sich abgespaltene ‚Pseudoatheisten‘ – ihres Titels „Klimaretter“ – als größte Nutzergruppe und zugleich vehementeste Ächter dieses mittlerweile globalen schizophrenen Schuldkultes ausgeben. (bspw. Extinction Rebellion, Fridays for Future usw…)

    Diese Seelenspaltende Selbstkasteiung erfährt sich als planetar massenschizoides Stockholmsyndrom und reflektiert sich mit jener kultischen Ur-Angst eines verlorenen, atmosphärisch verschmutzten Paradieses, welches bspw. Loyd deMause als Vergiftungstrauma der mütterlichen Plazenta für das menschliche Kollektiv diagnostizierte. Tautologisch ist die mütterliche Plazenta mit dem irdischen Paradies vergleichbar, daß durch den Schuldigen Mensch vergiftet wird. So vergiftet die wissenschaftsgläubige Menschheit heute angeblich selbst ihre planetare Atemluft und negiert damit einen externen, kosmisch erwirkten Atmosphärenwandel. (Plazenta = Planet)
    Verschließt sich dadurch das Tor zu technischen Fortschritt?
    Anstatt bspw. renaturierende Städtearchitektur oder Wüsten wieder zu begrünen und so mittels Terraforming die Umwelt konstruktiv zu gestalten, „upgraden“ sich Gläubige der fröhlichen Wissenschaft lieber selbst mit pharmologischen „Heilserum“, „Platinen“, so wie sie es mit „Schlauen Telefonen“ oder Computern halten um kontrollierten Selbsthass zu zelebrieren.
    Im Umkehrschluß betrachtet erscheint das wissenschaftsgläubige Dilemma in helleren Licht.:

    Gäbe es keinerlei Umweltverschmutzung durch technischen Fortschritt, dann würde vom infantilen verneinenden Kollektiv – welches Sonne oder Galaxie als „gütigen Gottvater“ und die Erde als „gütige Mutter“ begreifen möchte – ein anderer Schuldiger gefunden werden müssen. Dies wäre zwangsläufig nur eine „göttliche Vater & Mutterfigur“, resp.: All, Galaxie, Sonne, Mond oder Erde und brächte das quasi-religiöse „wissenschaftliche“ Weltbild zum Einsturz.

    Die Kernfrage lautet.:

    Bog man wiederholt in eine technologische Sackgasse mit Namen „Fortschritt & Ordnung“ um so kosmische Kausalität – ergo kosmisch nutzbarer Energie/Technologie – zu verneinen?
    Könnte man Kraft „anderer“ Ingenieurtechnik sogar Planetenbahnen beeinflussen; ergo das gesamte Erde-Mond Objekt – wie die Argo der Argonauten – in optimale Position bewegen. Interstellare Verhältnisse gar um-arrangieren? Größenwahn? Verschwörungstheorie? Exakt hier öffnet sich das Tor der Plasmaphysik, bspw. von Pionieren wie Kristian Birkeland, daß jüngst hinter Hannes Alfven‘ geöffneten Spalt wieder fest verschlossen ward von den Eltern heutiger „Klimaretter“.

    Geht der, wer vor Großen Angst hat stetig am Kleinen zugrunde?

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  2. Rico Kiel

    Was…, nein…., doch…, ohhhh… 😉
    Sie wissen ja: die elendige Krux mit der administrativen Windows-Computistik funzt permanent dazwischen 😉 Youtube mag mich trotz administrativer Winkelzüge dennoch nicht mehr….

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