Zurück zum Anzug . Teil 3 . Farbkombinationen und ein paar Worte zu Schuhen und Krawatten

Zum Video: https://youtu.be/xMeLKFT_K44

Heute befassen wir uns, da einzelne Sakkos und Hosen unter den zuletzt diskutierten Anforderungen leichter zu finden sind als ein Anzug, der alle Paßform-, Tuch- und Verarbeitungseigenschaften besitzt, mit dem Problem der Farbkombination. Welche Jacketts lassen sich also mit welchen Hosen und Westen kombinieren, welche Krawatten trägt man dazu. Außerdem trage ich ein paar Punkte zum Herrenschuh nach und zur Frage der Positionierung des Schließpunktes am Sakko.

19 Gedanken zu “Zurück zum Anzug . Teil 3 . Farbkombinationen und ein paar Worte zu Schuhen und Krawatten

  1. Sehr geehrter Herr Wangenheim,

    mit einem Punkt habe Sie mich arg zum Lachen gebracht: Die Gag-Krawatte, ernsthaft getragen. Stimmt, ist mir gar nicht aufgefallen. Im Nachhinein ist es doch klar.
    Das ist ja so als würde man eine Clownsperrücke zur Alltagsmode machen.

    Was gänzlich in Ihrer Betrachtung fehlt – ich meine, das Thema schon mal angeschnitten zu haben – ist die Fliege. Ist diese, außer an Kellnern und Kindern, Unerwünscht?
    Mir scheint die Fliege grade bei den Wirtschaftsliberalen Flügel der politischen Mitte und den damit einhergehenden, assoziierten Themen wie Aktienhandel, Konjunktur, wirtschaftliche Freiheit. Quasi der Code, er trägt Fliege, er gehört „zu denen“.

    Einen seltsamen Effekt erinnere ich auch, der Anzug zwingt einen automatisch in eine seriösere, anständigere Haltung. Selbst beim Albern.

    P.S.: Vielleicht sollten Sie einen Beitrag zum Thema „Typographie“.

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  2. Die Fliege habe ich in der Tat ausgelassen, was vor allem daran liegt, daß das Ziel dieser Betrachtungen war, ein möglichst solides und unauffälliges Bild beim Anzugtragen zu vermitteln. Die Fliege fällt aber immer stärker auf als eine Krawatte. Insofern war sie hier von vorn herein kein Thema. Andererseits gelten für diese aber die gleichen Kombinationsregeln – insofern ist sie durchaus abgedeckt.

    Ja, der Anzug gibt Haltung, insbesondere, wenn er exakt geschnitten ist. Sie erinnern sich vielleicht, daß ich das im ersten Teil erwähnt hatte. Und es ist in der Tat ein nicht unwichtiger Punkt.

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  3. Michael

    Herr Wangenheim,

    Sie haben mich zum Anzug gebracht, bzw. zum Kleidungs-Bewusstsein. Es liegt der Natur zugrunde, dass jeder für andere Leute gut aussehen möchte, aber dazu muss man erst einmal wissen was gutes Aussehen und Stil ist. Die meisten Menschen assoziieren gutes Aussehen eher mit einer teuren Jeans, adidas Pullover und schicker Sonnenbrille, um selbstbewusst und stolz an anderen entlang zu stolzieren. Ich bin froh Ihren Kanal gefunden zu haben!
    Aber neulich bemerkte ich ein Problem, denn was ist eigentlich mit meiner Begleitung? Sollte diese sich nicht auch anpassen, damit wir als Paar ins Gesamtbild passen. Ich werde meiner Partnerin ganz sicher nichts aufzwingen, sie darf aussehen wie sie möchte, aber wie sieht es eigentlich aus, wenn ein Anzugträger mit Krawatte und Hut neben seiner Begleitung flaniert, die selber die vielbesagte Plastik-Jacke und die Jeans trägt? Macht das nicht alles kaputt?

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  4. Sie müssen ja nicht gleich das volle Programm fahren und ihre Frau verschrecken. Sie können zunächst eher unauffällig Kombination ohne Krawatte tragen und damit eine Ansage machen. Wenn Sie dann Ihre Gemahlin zum Einkaufen begleiten und an den richtigen Stellen sagen: „Das steht Dir fantastisch!“ oder wenn sie nicht zu den richtigen Sachen findet: „Probiere doch das mal!“ und „Darin würde ich dich gern einmal sehen!“, dann können sie die meisten Frauen durchaus zu einer Bluse und zumindest weiten Bundfaltenhosen bringen, die in der Damenmode weit verbreitet sind und die es dort (im Gegensatz zur Herrenmode) wie Sand am mehr gibt. Vielleicht schaffen Sie es irgendwann sogar dazu, ihr Röcke oder Kleider schmackhaft zu machen. Aber von heute auf morgen wird das (wie bei uns Herren auch) nicht gehen, soll es auch nicht. Nehmen Sie sich Zeit und lassen Sie Ihrer Frau Zeit, aber verlieren Sie das Ziel nicht aus den Augen. Übrigens: Versuchen Sie immer weniger farbig oder auffällig gekleidet zu sein als die Dame neben Ihnen (aber das ist ja im Grunde schon der Kern Ihrer Frage gewesen).

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  5. Leser

    Sehr verehrter Herr Wangenheim,

    vielen Dank für diese hochinteressante Videoreihe, die mir als Laie ungemein weiterhilft.

    Sie schnitten in dieser Reihe allerdings einen Punkt an, der mich ein wenig einschüchtert; einen korrekt sitzenden Anzug für große, schlanke Herren zu finden, sei heutzutage schwer, was Sie in der Kommentarsektion durch Antwort auf eine Zuschauerin damit ergänzten, dass man ab gewisser Größe, selbst als graziler Mann, einen gewissen Bauch nötig hätte, um etwas passendes zu finden. Nun habe ich nicht die idealen Herrenmaße wie Sie, sondern bin auf in etwa gleicher Körperhöhe noch schlanker, um genau zu sein handelt es sich bei mir also nicht um die angestrebten 100-80-100, sondern um 90-70-85, was unter anderem daran liegen mag, dass ich eben noch recht jung bin. Und als wären meine Maße noch nicht ungewöhnlich genug, so habe ich dazu noch lange Arme, etwas verkürzte Beine, und einen insgesamt langen Oberkörper, umgangssprachlich würde man mich also einen Sitzriesen nennen.

    Dass ich nach (stark) taillierter Ware Ausschau halten muss, ist klar. Nun habe ich noch einige Optionen bei Hemden gesehen; namentlich Langärmeligkeit. Wäre diese bei mir auch ein Muss? Ist ein Anzug bei meinen Maßen überhaupt zu empfehlen, oder würden Sie mir hier nicht lieber doch zum Weg der Kombination raten, wie Sie es in der Videoreihe schon erläuterten, um auf einfacherem Wege zu besser sitzenden Kleidern zu gelangen? Reicht einfache taillierung aus, oder sollte ich bereits zu extra (super) slim fit greifen? Die einzige infragekommende Größe wäre bei mir eine (stark) taillierte Form der Langgröße 90; sehe ich das soweit richtig?

    Ich entschuldige mich für den Haufen an Fragen und hoffe, dass ich hiermit nicht zu viel Ihrer Zeit in Anspruch genommen habe; was die Mode betrifft gibt es leider nur noch einem Mann in deutschen Landen, dem man trauen kann, und das sei als ernstes Kompliment zu werten.

    -Ein treuer Leser

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  6. Ich kann Ihnen nicht im voraus sagen, welche Tallierungsbezeichnung Sie benötigen, das kann bei einem 10cm schmaleren Oberkörper wieder anders aussehen. Aber es dürfte Drop 6-7 erforderlich sein (wird manchmal angegeben, also Taillenumfang= Brustumfang minus 6 inches). Letztlich müssen Sie es anprobieren oder mindestens an den Hersteller-Maßtabellen ablesen. Daß Sie eine 90 benötigen ist ziemlich sicher, eigentlich eine 86 (die es nie gibt). Vermutlich wird Ihnen nur Ware sitzen, die modern geschnitten ist, weil einzig „jugendliche“ Marken für derart schlanken Körperbau produzieren (bei denen es meist nur S, M, L, XL usw gibt, also Glück ahoi!). Das bedeutet aber, daß die Schöße meist zu kurz sind und das Revers zu schmal.

    Hemden mit langen Ärmeln benötige ich nicht unbedingt, habe aber einige. Die muß ich dann per Ärmelhalter „einkürzen“.

    Wenn Sie auch sehr schlanke Beine/schmales Becken haben, können Sie vielleicht sogar einen Anzug finden, wenn Sie nur einen mit passendem Sakko an Land ziehen. Denn die Hose muß dann sowieso auf die gewünschte Länge gekürzt werden. Aber das sind alles Dinge, die Sie nur ausprobieren können und unter Umständen viel Geduld und Sucharbeit fordert. Also: anprobieren, anprobieren, anprobieren.

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  7. René Schneider

    Da fehlt jetzt noch was zum Haarschnitt und zum Bart. Oder habe ich es verpasst? Warum gab es damals praktisch keine Mehr-Tage-Bärte, unterstreichen diese doch die Männlichkeit und Stärke? Warum habe ich noch keinen Wangenheim mit Undercut/Koppelschnitt gesehen – steckt dahinter mehr als nur schnöde persönliche Präferenz?

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  8. Doch, auch hier habe ich irgendwo gegen den 3-Tage-Bart gesprochen. Ich weiß nicht mehr in welchem Teil. Aber ich würde sagen, daß für den Anzug das gilt, was ich über Haarschnitt und Bart im 1. Hutvideo gesagt habe.

    Der 3-Tage-Bart wird nur insofern heute für männlich gehalten, als es ein Bart ist, den ein Mann hat, wenn er ein paar Tage in der Wildnis war oder auf einem U-Boot zubringt und sich nicht rasieren kann. Es wird also mit Abenteuer und rauhen Umgebungsbedingungen assoziiert. Früher hieß es schlicht: unzivilisiert, ungewaschen, unangenehm (falls er nicht wirklich in der Wildnis war).

    Interessant, daß Sie das sagen: Die stark ausrasierten Frisuren, wie sie besonders in den 30er-Jahren in Deutschland aufgekommen sind, eignen sich für’s Huttragen nicht besonders und sind daher für mich nichts. Denn der Hut deckt dann alle Haare ab und man sieht nur noch abrasierte Flächen. Das aber erweckt den Eindruck, als habe man Glatze. Ich trage also eher eine 20er-Jahre Frisur (ohne Pomade), die zwar an den Seiten und hinten ausgedünnt ist, aber nicht ausrasiert.
    Hinzu kommt, mit ein paar Haaren als Ausgleich und Polsterung ist der Hut angenehmer zu tragen als das Lederschweißband direkt auf der rasierten Haut zu fühlen, was schnell klebt. Das hat aber die modernen Männer in den 30ern nicht gestört, weil – wie ich schon im Hutvideo andeutete – das Huttragen in Deutschland in den 30ern oft schon von der Mütze (militärisch) abgelöst oder ganz aufgegeben wurde.

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  9. Es gibt vielleicht noch einen zweiten Grund: In den 30er-Jahren war es sehr warm, viele Hitzerekorde wurden bis heute nicht gebrochen. Da waren weniger Haare vielleicht auch nur die logische Folge, während es in den 60er und 70er-Jahren (vor der „Berichtigung“ der Temperaturgraphen) wieder etwas kühler wurde.

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  10. Leser

    Sehr geehrter Herr Wangenheim,

    mit Genuss schaue ich Ihre Videos und lese zudem regelmäßig Ihren Blog! Als junger Erwachsener bin ich insbesondere über das Thema ‚Anzug tragen‘ gestolpert und habe dank Ihnen eine ganz neue Perspektive auf das Thema erhalten und den eigenen Kleidungs-Stil überdacht.
    Dabei ist das Tragen einer Weste für mich aufgrund der vielen, durchaus praktischen Vorzüge nicht mehr wegzudenken. Eine Sache beschäftigt mich jedoch und möchte ich gleich als Frage an Sie formulieren: Das Tragen einer separaten Weste zum zweiteiligen Anzug oder sogar das Tragen einer Kombination mit einer separat erstandenen Weste. Bisher handhabe ich es so, dass ich versuche, zum schwarzen oder grauen zweiteiligen Anzug eine möglichst differente Weste anzuziehen, zum Beispiel in beiger Farbe. Es soll ja nicht der Eindruck entstehen, man hätte versucht eine möglichst ähnliche Weste zuzukaufen. Wie handhaben Sie die Wahl der richtigen Weste?
    Eine weitere Frage stellt sich mir auch bezüglich dem alleinigen Tragen einer Weste, bei welcher der Rücken nicht stoffgleich ist: Des Öfteren ist die Meinung, man solle beim Tragen Dieser das Sakko auch in Innenräumen nicht ablegen, da dies mit dem Zeigen des Unterhemdes gleichgestellt wird. Ihre Meinung dazu interessiert mich sehr und ich wünsche Ihnen weiterhin erholsame Tage zwischen den Feiertagen und bereits jetzt einen guten Start in das neue Jahr!

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  11. Es freut mich, daß meine Beiträge Sie gut beraten haben! Die Westenauswahl ist natürlich eine Abwägungssache. Ich erwische mich durchaus selbst, ähnliche Grautöne zu kombinieren (hier z.B. ein graues Sakko und eine graue Hose: https://www.instagram.com/p/CRJq5bZtvKf/ gleichfalls hier: https://www.instagram.com/p/COTHsiggL2R/). Es gibt schlimmere Verbrechen, aber besser ist es freilich, die Kombination dann offensichtlich zu machen, indem man einen klar sichtbaren Helligkeits- oder Farbkontrast wählt. Ich nehme allerdings, weil ich ohne die bequemen Bundfaltenhosen nicht mehr auskomme, viel öfter die Kombination von gleicher Weste inkl. Sakko und einer andersfarbigen Hose. Nur selten ziehe ich zu einem Anzug eine Sonderweste an, wie hier: https://www.instagram.com/p/CO2xJ7kt-Y6/.

    Auch wird über die Kombination einer gesonderten Weste immer klar, daß man einen Zweiteiler zum Dreiteiler machen wollte. Wer aber Hose und Weste oder Sakko und Weste von gleichem Tuch hat, der zeigt damit, daß er einen Dreiteiler neu kombiniert hat. Das klingt zwar kindisch, daß das einen Unterschied macht, aber psychologisch ist das eine ein Notbehelf, das andere eine Neugestaltung. Das heißt nicht, daß man keine Extra-Weste anziehen könnte, aber in Zeiten der regulären Zweiteiler wird das nie so gekonnt aussehen wie eine der oben genannten Kombinationen.

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  12. Schulz

    Hochverehrter Herr Wangenheim,

    ich habe mir Ihre Blogbeiträge zur Herrenmode durchgelesen und die Videos angeschaut. Sie haben betont, dass Schurwolle das überlegene Material sei. Wo kaufen Sie Ihre Hemden? Schurwollhemden in Langgrößen (90 und aufwärts) finde ich im Internet nicht.

    Ich danke für diese hochinformative Blog- und Videoreihe und wünsche Ihnen verfrüht ein angenehmes neues Jahr bester Gesundheit!

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  13. Da handelt es sich um ein Mißverständnis: Oberhemden werden grundsätzlich aus Baumwolle gefertigt (selten auch aus Leinen oder Seide). Die Bevorzugung von Schurwolle bezog sich nur auf den Anzug, also Jackett, Hose und Weste. Denn das Oberhemd muß selbstverständlich laufend gewaschen werden, wofür sich Schwurwolle nicht eignet.

    Ihnen ebenfalls ein Frohes Neues Jahr!

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  14. Name

    Guten Morgen Herr Wangenheim!

    Das waren sehr angenehme Vorträge, die ich mir gerne öfter anschauen werde.

    Sie sagten sehr richtig, dass man heute gar nicht mehr davon ausgehen kann, dass Mann Anzug trägt. Das ist korrekt, aber ich würde einen Schritt weiter gehen; man kann nicht einmal davon ausgehen, dass heute noch Hemden getragen werden, geschweigedenn Anzughose und klassische Schuhe! Es wäre also erstrebenswert, zuerst zu klassischen Hemden mit richtigem Schnitt sowie zur Stoffhose aus Wolle oder Leinen und vernünftigen Schuhen zurückzukehren, bevor man einen passenden Dreiteiler erwirbt.

    Auf die Hose und auch ganz kurz auf die Schuhe sind Sie hier eingegangen, aber die Hemden, die ja eigentlich das wichtigste und fundamentalste Bekleidungsstück darstellen („Dir würde ich mein letztes Hemd geben!“) kommen hier etwas zu kurz. Daher vielleicht auch die Verwirrung des Herrn Schulz.

    Ansonsten handelt es sich hier aber um erstklassive Vorträge, die einem einen guten Einstieg in den ersten Anzug oder die erste Kombination ermöglichen. Hut ab!

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  15. Freut mich, daß es Ihnen gefallen hat. Aber ich spreche nicht nur sehr ausführlich zur klassischen Herrenhose, sondern weise auch ausdrücklich auf meine Blog-Reihe zu Schuhen hin, wo ich alles dazu nötige durchdekliniert habe – das habe ich natürlich nicht nochmals alles mündlich wiederholt. Was Hemden angeht, so gibt es da wenig zu sagen, außer einem vernünftigen Kragen (was ich ebenfalls erwähne) und natürlich bequem-großzügigem Schnitt. Auch das behandle ich im empfohlenen Blog-Beitrag zu den Anzügen. Wobei ich das Hemd nicht für wichtiger halte als die Hose: Oder wollen Sie lieber Ihre letzte Hose hergeben als Ihr letztes Hemd? : )

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  16. Name

    Um Himmels Willen, weder noch! Ich behalte meine Hosen, wenn Sie erlauben.

    Allerdings gibt es auch bei Hemden, wie Sie wissen, enorm viele Unterschiede, sei das nun der Stoff (Leinenhemden, Wollhemden, Baumwollhemden, Materialmischungen) oder der Schnitt, den es ja auch tailliert, untersetzt, (extra) stark tailliert oder „normal“ gibt. Dann gibt es noch die ganze Thematik rund um bügelfrei oder Masochist, Knopf- oder Umschlagmanschette, (Manschettenknöpfe wären auch noch eine Erwähnung wert gewesen), der Kragenwahn mit Kentkragen, Haifischkragen, Button-Down-Kragen usw. und zuletzt auch noch die Ärmellänge, die man sehr häufig individuell anpassen kann, was unter anderem noch ein Vorteil ist, den die T-Hemden und ihre langärmeligen Cousins, die Schweißhemden, nie haben.

    Nun gut, die Videoreihe heißt ja „Zurück zum Anzug“ und nicht „Zurück zur klassischen Herrenkleidung inkl. Hemden, Hosen, und Schuhe“, also sei das nochmal verziehen. 😉

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  17. Nein, nein, das ist alles abgehandelt, hauptsächlich in meinem Blog-Beitrag: „Der gute, passende Herrenanzug . Teil 3 . Hose, Weste, Hemd“, teilweise erwähne ich es auch im Vortrag „Zurück zum Anzug“.

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  18. indubiocontra

    Guten Tag Herr Wangenheim,

    ich habe eine Frage zum Thema Herrenschuhe: Kennen Sie einen Hersteller, der Schuhe anbietet, die einerseits bequem und halbwegs robust sind, und andererseits elegant genug aussehen, um zum klassischen Anzug zu passen? Ich frage deshalb, weil ich während meiner Arbeitstage Anzug trage, und gleichzeitig viel laufen muss (Außendienst). Fällt Ihnen diesbezüglich ein oder vielleicht sogar mehrere Anbieter ein?

    Herzlichen Dank, und beste Grüße

    I.D.C.

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  19. Da empfehle ich Ihnen meinen dreiteiligen Beitrag zu Herrenschuhen: https://thwangenheim.wordpress.com/2017/01/08/der-gute-passende-herrenschuh-teil-1/. Die Schuhe und Hersteller, die ich dort nenne, sind allesamt anzugtauglich und auch robust (rahmengenäht). Wenn Sie natürlich die Empfindlichkeit des Oberleders meinen, dann ist das bei (feinen) Herrenschuhe leider nicht abzuändern, man muß also etwas vorsichtig sein oder einen etwas gröberen Schuh akzeptieren, der nicht ganz so seriös wirkt (z.B. Rauhleder oder genarbtes Leder). Allerdings führt die steife und über den Schuhrand hinausragende Rahmensohle schon zu einem recht guten Stoßschutz. Außerdem lassen sich ja viele Kratzer herauspolieren. Und was Ihre Forderung nach Bequemlichkeit angeht, so heißt diese ja nichts anderes als „der Schuh muß passen“. Wie Sie da die richtige Auswahl treffen, beschreibe ich aber im Artikel, auf den ich oben verweise, ebenfalls ausführlich.

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