Je wärmer, desto dümmer . IQ und Breitengrad

Die neue American-Renaissance-Konferenz ist online und neben einem witzigen Vortrag des Kopfes von American Renaissance, Jared Taylor, findet sich unter den Beiträgen (ohne daß ich bisher alle gehört hätte) einmal mehr eine Bestätigung eines alten Vorurteils in der Frage der Intelligenz und gesellschaftlichen Kohäsion im Nord-Süd-Gefälle.

Was Helmuth Nyborg, emeritierter Prof. für Entwicklungspsychologie der Universität Aarhus, Dänemark, und besonders sympathisch: Medaillen-Gewinner im Kanufahren zu den Olympischen Spielen 1960, in seinem Vortrag darstellt, das ist im Grunde eine Erkenntnis, die jeder von uns – und zwar nicht erst seit der Finanzkrise bzgl. Europa und der Immigrationsflut bzgl. Afrika und Arabien – bereits aus eigener Anschauung wußte: Je flacher der Breitengrad, d.h. je höher die Temperaturen, desto kognitiv schwächer wird die ansässige Bevölkerung. Oder anders herum gesprochen: Je nördlicher, also kälter, desto intelligenter werden die Völker. Aber niemand traut sich freilich das auszusprechen, denn dergleichen ist selbstverständlich rassistisch. Oder schlicht eine geoklimatisch-gesellschaftliche Tatsache – je nach Blickwinkel.

Wirklich erstaunlich an diesen Beobachtungen, für welche es zwar nett ist, sie wissenschaftlich dargelegt zu bekommen, die jedoch im Grunde jedem klar sind (ob er es nun zugibt oder nicht), ist der ungeheure Korrelationsgrad, mit welchem sich diese Abhängigkeit in den Zahlen niederschlägt.

Da wäre zunächst das, was Sie bereits durch bloßes Hinsehen auf die Weltkarte der IQ-Verteilung erkennen, nämlich die deutliche Abhängigkeit des Intelligenzquotienten vom Breitengrad.

iq_by_country
IQ-Weltkarte

Das spielgelt sich in einer recht hohen Korrelation von r=0.77 wieder. Ob auf der Karte oben oder dem Koordinatensystem unten: Nicht nur liegt die Masse der Staaten dieser Welt durchaus nahe an der Korrelationsgeraden, wir sehen auch, welche Regionen nach oben (also oberhalb der Geraden) herausstechen und welche nach unten. In Südostasien gibt es ein paar Ausreißer nach oben, wenngleich auf dem Niveau von 85-95 IQ-Punkten, aber auch Nordasien sticht deutlich heraus, hier bei 105. Underperformer selbst nach dieser Korrelation des Nord-Süd-Gefälles sind weite Teile des Nahen Ostens und Afrikas.

Latitude IQ Korrelation.png
IQ – Breitengrad . Korrelationsgrad r=0.77

Natürlich spielt auch in etlichen Ländern europäische Einwanderung eine Rolle. So liegt etwa der Süden der USA eigentlich auf nordafrikanischen Breitengraden. Auch heute sehen wir in den Vereinigten Staaten eine recht klare Nord-Süd-Verteilung der dominanten Ethnien in den Counties der USA. Schwarze und Latinos siedeln vor allem im Süden der USA, der Norden wird mehrheitlich von Europäern bevölkert. Das Ganze nivelliert sich also nachträglich in dieselbe Richtung.

Wirklich erstaunlich wird es bei der Korrelation von Temperatur-Quantilen und dem IQ. Hier ergibt sich eine nahezu perfekte Gerade mit einer leichten Sättigung am oberen Rande, auf die wir noch zurückkommen werden.

Ecotypes IQ Korreletaion
IQ und Temperatur des zugehörigen Ökosystems (Mitteleuropa: 9-10°C)

Hieran schließen sich nun sowohl Gehirngröße mit einem Korrelationsgrad von r=0.993 (sic!) (die wiederum mit dem IQ korreliert), Altruismus mit r=0.82, Korruption, Demokratisierungsgrad und sogar Religion.

Brain size Temperatur Korreletaion.png
Gehirngröße und IQ in Abhängigkeit der Temperatur-Quantile des betreffenden Ökosystems
Altruistic IQ Korrelation.png
altruistische Soziabilität und Breitengrad . Korrelation r=0.82
Corruption Temperature Korrelation
Korruptionsindex (invertiert) und Temperatur-Quantile des Ökosystems
Democracy IQ Korrelation
Demokratie-Index und IQ über den Temperatur-Quantilen des Ökosystems
Religion Temperature Korreleation
Anteil Gläubiger (invertiert) nach Temperatur-Quantilen des Ökosystems

Selbstverständlich – und das Problem wird aus meiner Sicht recht ordentlich in der Q&A-Sektion beantwortet – wächst der IQ nicht beliebig weit in den Norden hinein. Irgendwann steht dem der gegenteilige Effekt der schlicht zu geringen Verfügbarkeit von Ressourcen entgegen. Daher flacht die Zunahme des IQ bereits in dieser Analyse nach oben hin ab. Darüber hinaus haben wir keine Beispiele für Gesellschaften, die etwa nördlich Skandinaviens Hochkulturen errichtet haben. Selbst aber in diesen Regionen haben wir es schon mit arg geringer Besiedlung zu tun. Der Effekt dünnt sich also trotz steigender Intelligenz ganz einfach zahlenmäßig aus, bis Subsistenzniveau erreicht ist.

Das alles ist freilich nur eine recht interessante Analyse dessen, was ich bereits früher bzgl. des IQ dargestellt habe. Wirklich witzig scheint mir jedoch der erstaunlich klare Zusammenhang jener einfachen physikalischen Größe Temperatur und den damit einhergehenden kognitiven und gesellschaftlichen Leistungen.

Und einmal mehr: It’s only common sense! Jeder, der schon einmal den Fehler beging, im Sommer nach Italien zu fahren, weiß, daß es nicht verwunderlich ist, wenn man selbst im Norden des Landes von 12 bis 15 Uhr keinen Handschlag tut, obwohl doch eindeutig Werktag ist. Wer 14 Uhr einkaufen will, steht vor verschlossenen Türen. Es ist einfach ungeheuer heiß und man ärgert sich, daß man nach hunderten Metern in der prallen Sonne nicht in den klimatisierten Laden eintreten kann, ohne welche Aussicht man noch nicht einmal losgegangen wäre. Wer soll unter diesen Umständen (vielleicht noch voller Elan) arbeiten? — Eben.

*

Eine ausgenommen interresante Frage stellt sich Nyborg schließlich gewissermaßen selbst. Nämlich das Problem des Altruismus, der mit hohem IQ von Gesellschaften einhergeht, und der Absenkung des IQ gerade durch jenen Sozialstaat, der diesen Altruismus politisch umsetzt. Ein Effekt übrigens, der natürlich auch für die Einwanderung gilt, die ohne Sozialstaat nur durch ausgesprochen fähige Menschen geschehen würde, wie das bis 1914 in den USA durch europäische Einwanderer der Fall war, sonst aber eine Multiplikation des Phänomens hervorruft. Und ganz richtig beantwortet er seine Frage selbst, indem er ein Balance-System fordert, das Altruismus und Kapitalismus vernünftig auszutarieren hat. Daß dieses jedoch die Demokratie sei, ist anzuzweifeln. Denn die Mehrheit wird immer den Wohlfahrtsstaat vorziehen und dementsprechend wählen, da sie selbst Profteur desselben ist. Und Mehrheiten sind der Gott der Demokratie.

Das ist im Grunde nichts als ein sehr natürlicher Effekt des Regression to the mean. Aber wie überall in natürlichen Systemen ist auch diesem Trend zur Mittelmäßigkeit und darüber hinaus ein Ende gesetzt, nämlich durch die zunehmende Stutzung des Sozialstaates oder – ist eine Gesellschaft dazu nicht bereit – dessen völliger Zusammenbuch, woraufhin mangels existierender Wohlfahrt eine neue Leistungsgesellschaft ins Leben gerufen wird. Be patient.

 

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9 Gedanken zu “Je wärmer, desto dümmer . IQ und Breitengrad

  1. Pingback: FDP vs AfD . Der Glaube des Liberalismus an ein Free Lunch durch Immigration – Die Reisen des wunderlichen Herrn Wangenheim

  2. Das liegt freilich daran, daß es eine evolutionär-genetische Anpassung an die hohen Temperaturen gegeben hat, die sich nicht durch bloße Umsiedlung aufheben läßt. Gleichwohl steigt der IQ in gewissen Grenzen. So ist der durchschnittliche IQ der schwarzen Bevölkerung in den USA 85, wohingegen derjenige der schwarzen Bevölkerung in Afrika um die 70 liegt. Das rührt allerdings zugegeben nur zum Teil von der Temperatur her und ist freilich vor allem auf das hochentwickelte Schulsystem, bessere Ernährung und den medizinischen Standard zurückzuführen.

    In dieser Untersuchung geht es idealerweise um das reine Herkunftshabitat, also um die dauerhaft an den Lebensraum angepaßte Intelligenz.

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  3. Jay

    Ihre Datenlage scheint mir ziemlich dünn. Ein mittlerer (!) IQ von 67 in „sehr warmem“ Klima? Entschuldigung, aber nach gängigen Definitionen gilt eine Person ab einem IQ unter 70 als geistig behindert. Ihren Prämissen folgend sind demnach über die Hälfte der Bevölkerung in „sehr warmen Ländern“ bzw. die Hälfte der „schwarzen Bevölkerung in Afrika“ geistig behindert im Sinne einer wenigstens leichten bis mittleren Intelligenzminderung. Bei allen offensichtlichen Defiziten an Bildung in den meisten „Sub-Sahara“-Staaten sollte prima facie klar sein, dass dies nicht zutreffen kann.

    Wo kommen denn die Daten her? Auf welchen Studien beruhen sie? Wie war der Aufbau der Studien, d.h. wer hat die IQ-Tests durchgeführt und an wem? Und wann? Vor 40 Jahren oder im letzten Jahrzehnt? Und wo? Wurden sie in Addis Abeba gemacht und in Lagos, oder in irgendwelchen Dörfern in der Sahelzone, die von Analphabeten bewohnt werden, die nie eine Schule besucht haben?

    Ich will nicht bestreiten, dass es eine Korrelation zwischen Breitengrad und Intelligenz geben mag. Mich interessiert auch political correctness nicht. Wäre ja spannend, wenn Umweltfaktoren wie Hitze sich auf den IQ auswirken würden.

    Eine derartige These zu validieren bedarf allerdings einer soliden empirischen Grundlage. Die kann ich hier überhaupt nicht erkennen.

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  4. Daß Sie eine solide empirische Grundlage hier nicht erkennen können, liegt ganz offenbar daran, daß Sie nicht in der Lage sind, einen Text wie den obigen akademischen Grundsätzen folgend zu lesen.

    Mit einem Minimum an Lesekompetenz wäre Ihnen gleich zu Beginn aufgefallen, daß es sich hier nicht um „meine“ Datenlage handelt, sondern um die Dutzender Studien, auf die sich Prof. Nyborg stützt. Diese erwähnt er im verlinkten Vortrag und sie sind jedem, der Google bedienen kann auch zugänglich, wenngleich (was ebenfalls Erwähnung findet) die Forschungen Nyborgs selbst noch unveröffentlicht sind. Ich referiere hier lediglich, was er dargelegt hat. Ihre absurde Frage, wo die Daten also herkämen, ist einfach nur grotesk. Wollen Sie sich damit irgendeinen Anstrich besonderer akademischer Gründlichkeit verpassen, während Sie sich allerdings leider vollkommen lächerlich machen? Aber für Sie nochmal eine der grundlegenden Arbeiten dazu: https://www.amazon.com/IQ-Wealth-Nations-Richard-Lynn/dp/027597510X

    Wenn Sie weiterhin ein Minimum an Kenntnis zur Thematik der vergleichenden, länderübergreifenden IQ-Studien hätten, die über Ihr mit akademischen Vokabeln aufgehübschtes Wikipedia-Wissen hinausgingen, und deren Ergebnisse und Autoren über einen früheren meiner Beträge zur IQ-Frage ebenfalls in obigem Text verlinkt sind, dann hätten Sie sich Ihre „Fragen“ leicht selbst beantworten können.

    Daß Sie schließlich Bildungsdefizite und Intelligenzminderung gleichsetzen, zeigt im übrigen, daß Sie das Konzept des IQ-Tests überhaupt nicht verstanden haben. Hier geht es nicht um Bildung, sondern allgemeine kognitive Fähigkeiten, die zwar durch Bildung im Sinne allgemeiner geistiger Beschäftigung trainiert werden können, aber eine fundamentalere Größe abbilden sollen. Back to basics, Monsieur.

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  5. Nun noch zur angeblich unmöglichen Schwachsinnigkeit großer Teile der Bevölkerung. Was glauben Sie, welches IQ es bedarf, in der afrikanischen Savanne zu jagen und zu sammeln? Bis ins 19. Jahrhundert hinein war in Teilen Afrikas noch nicht einmal das Rad erfunden. Jagen und Sammeln mit Speer und bloßen Händen sind durchaus die Anforderungen an diesen Lebensraum und in dieser Vorkultur gewesen. Und selbst einzelne höhere Formen der Technik müssen nur von Wenigen beherrscht werden. Wir sind auch nicht alle Atomphysiker. Nur die größten Köpfe reichen an den Stand der Technik einer Gesellschaft heran.

    Genauso, wie wir geistig Behinderte in einer Behindertenwerkstatt deutlich komplexere Tätigkeiten können ausführen lassen als solche bloßen Hilfsarbeiten beim Jagen und Sammeln, so kann durchaus die Hälfte aller Menschen in einer primitiven Gesellschaft schwachsinnig sein. Ob der Begriff „schwachsinnig“ oder „geistig behindert“ allerdings in derart rudimentären Kulturen überhaupt Sinn macht, darf bezweifelt werden. Das ist lediglich unsere Sicht auf solche Menschen innerhalb unserer Gesellschaft. Unter anderem deshalb werden die IQ ja für „abgeschlossene“ Gesellschaften normalerweise normiert und nur zu Vergleichszwecken auf einen Nenner gebracht, wie es Lynn getan hat.

    Jedenfalls ist auch Ihre Behauptung, es dürfe klar sein, daß derartiges nicht zutreffen könne, bloßes Gerede ohne jede empirische oder rationale Grundlage. Aber dergleichen Nachlässigkeit geht ja aus Ihrem ganzen Kommentar hervor.

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  6. Jay

    Meine Zweifel an den Ihrer Analyse zugrundeliegenden Daten zum Anlass für derart billige persönliche Angriffe zu nehmen, empfinde ich als Mangel an Souveränität, der mit Ihrem sonstigen Auftritt auf Ihrer Webpräsenz schwer zu vereinen ist.

    Zur Sache: Ihrer These zufolge müsste die Wiege der modernen Zivilisation in Skandinavien, der russischen Taiga oder in Kanada liegen und nicht irgendwo am Wendekreis des Krebses oder am Mittelmeer. Historisch belegt ist das Gegenteil. Haben Sie dafür eine Erklärung, die Ihrem Modell nicht widerspricht?

    Eine Antwort auf meine Fragen zur Datenlage haben Sie nicht geliefert. Sie beschränken sich darauf, Sekundärliteratur anzuführen. Mit der Analyse ihrer Quellen und Studien haben Sie sich offensichtlich aber nicht beschäftigt. Falls doch, posten Sie doch einfach einen Link, anstatt zu polemisieren.

    Dass es bei IQ-Tests „nicht um Bildung geht“, meinen Sie hoffentlich nicht wörtlich. Jede Form von Unterricht, in der das Verständnis abstrakter Konzepte und logische Schlüsse vermittelt werden, ist natürlich eine Vorbereitung auf Tests, in denen genau diese Fähigkeiten abgefragt werden (=> IQ-Tests). Das bestreitet kein seriöser Forscher, nach meinem Verständnis auch nicht Lynn oder Nyborg.

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  7. Wie wäre es, wenn Sie sich die Absurdität Ihrer eigenen falschen Anschuldigungen gegen mich in Ihrem Ausgangskomentar ansehen. Dann wird Ihnen deutlich, daß ich nichts anderes als so „souverän“ war, es gleichermaßen aus dem Wald herausschallen zu lassen, wie Sie hereingerufen haben. Es zeugt einfach von ungeheurer Anstandslosigkeit mit so wenig Substanz, d.h. gar keiner, solche Vorwürfe und Falschheiten über einen angeblich unausgereiften Blogbeitrag zu äußern. Vielleicht fassen Sie sich also gelegentlich an Ihre eigene Nase. Dann erscheinen Ihnen die Reaktionen auch nicht sonderbar. Aber diese Art von Selbstreflexion ist Ihnen offenbar fremd, selbst wenn Sie mit der Nase darauf gestoßen werden.

    Und Sie hören damit natürlich auch jetzt nicht auf. Weiter geht es mit der unsinnigen Behauptung, es handle sich um meine These. Sind Sie wirklich nicht in der Lage, den Text inhaltlich zu verstehen und Autor, Quelle, sowie zitierten Urheber auseinanderzuhalten? Ist das zu viel verlangt? Und Sie wollen zur Sache reden, wenn Sie nicht einmal diese simplen Tatsachen richtig wiederzugeben in der Lage sind?

    Also, es handelt sich um Nyborgs These. Und diese These besagt nicht, wann, wie und wo eine Kultur entstanden ist, sondern wo heute, also nach einer ganzen Weile Evolution, die durchschnittlich intelligentesten Menschen leben. Niemand hat behauptet, daß der Norden zugleich die Wiege der Menschheit oder der Kultur sei (von den nicht unwesentlichen Klimaveränderungen ganz abgesehen). Daß Sie den völlig abwegigen Gedanken als Prämisse glauben voraussetzen zu können, die Menschheit müsse dort ihren Anfang genommen haben, wo sie Jahrzehntausende später am intelligentesten ist, spricht allerdings durchaus für die Fortsetzung Ihrer chaotischen Gedankengänge.

    Die Menschheit oder Kultur hatte dort Ihren Entstehungspunkt, wo überleben am einfachsten war. Und das war zunächst einmal unter hohen Temperaturen, wo der Energiebedarf gering ist. Das ist doch selbstverständlich. Erst die Nordwanderung hat eine Anpassung ernötigt. Die These Nyborgs sagt nicht einmal, daß bei gleichem Aussetzen des Urmenschen oder Vorkulturmenschen in allen Breitengraden die Nordexemplare überhaupt überlebt hätten. Vermutlich wären Sie schlicht verhungert und erfroren. Die geringeren Temperaturen stellen Herausforderungen, die Geist ernötigen und deshalb eine Auslese zu höherer Intelligenz zur Folge hatten. Aber das mußte durch langsame Wanderung und Anpassung erfolgen.

    Deshalb brauche ich dafür auch keine Erklärung, die „meinem“, also Nyborgs Modell nicht widerspricht, sondern ich muß schlicht auf Ihre impliziten Fehlvoraussetzungen verzichten, dann paßt das alles sehr gut zusammen.

    Und doch, ich habe Ihnen die Antwort auf Ihre Quellenfrage geliefert. Denn Ihre Kritik (falls Sie sich dessen nicht bewußt sind – und so wie Sie argumentieren, sind Sie es nicht) stellt sich ja gar nicht gegen die These Nyborgs (für den die Quelle ja auch im Beitrag selbst verlinkt ist), sondern gegen die international ermittelten IQ. Nyborg hat im Grunde etwas ganz simples gemacht, nämlich eine gewisse Korrelation innerhalb dieser Werte gefunden, die einerseits nicht weltbewegend ist, aber eben von erstaunlicher Exaktheit, wie man es nicht erwarten würde. Das ist der Grund für diesen Blogbeitrag. Nicht mehr, nicht weniger.

    Darum geht es Ihnen aber gar nicht. Sie zweifeln ja an den IQ-Werten selbst, nicht an der Breitengrad- oder Temperatur-Korrelation. Und die bloßen internationalen IQ-Werte haben Lynn, Vanhanen u.a. ermittelt, die PISA- und PIAAC-Studie haben diese Werte bestätigt. Lynn ist aber keine Sekundärliteratur, sondern der erste, der die IQ-Tests aufwändig international vergleichbar gemacht hat. Also müssen Sie dort lesen. Denn diese internationalen Werte können Sie freilich nicht in den einzelnen IQ-Tests nachschlagen, da diese wie immer auf 100 normiert sind. Aber nicht einmal zu dieser offenkundigen Lagekenntnis reicht es bei Ihnen, was Sie allerdings keineswegs von großspurigen Quellenforderungen abhält, die längst geleistet wurden. Vielleicht besuchen Sie nochmal ein Proseminar, um diese Begriffe zu klären. Auch diese Kulmination Ihrer Inkompetenz steht im grotesken Kontrast zu Ihrem überheblichen Auftreten. Das ist schon von außerordentlicher Peinlichkeit, von Sekundärliteratur zu reden, wo die Quelle angegeben ist, schlicht, weil Sie keinen Schimmer vom Zustandekommen der internationalen IQ haben, d.h. nicht die geringste Ahnung haben, wovon Sie überhaupt reden. Ausgesprochen erheiternd! Lynns Quellen wiederum können Sie natürlich ebenfalls in verlinktem Buch ausführlich dokumentiert finden.

    Und Ihr lächerlich aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat, der IQ habe nichts mit Bildung zu tun, löst sich auch ganz leicht auf, indem Sie, wie jeder redliche Mensch, den Satz, aus dem Sie Ihre erneute Polemik ziehen, einfach bis zum Ende weiterlesen. So macht man das unter ernstzunehmenden Diskutanten.

    Ich denke, Sie haben sich nun ohne einen einzigen haltbaren Gedanken und an jeder Stelle feinsäuberlich von mir widerlegt ausreichend qualifiziert, Ihre substanzlosen Verleumdungen und Unfähigkeit zu logischem Denken woanders auszuleben. Es findet sich sicher irgend jemand, der das für geistvoll hält.

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  8. Pingback: IQ-Vergleich zwischen Europäern, Asiaten und Aschkenasim-Juden . Auswirkungen durch Einwanderung und Sample-Wahl – Die Reisen des wunderlichen Herrn Wangenheim

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